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Bei Differentialdosierwaagen handelt es sich um eine kontinuierliche Entnahmewaage, auch Loss-in-weight-feeder genannt.

Hier wird mittels einer Sollwertvorgabe Schüttgut über ein regelbares Dosierorgan aus dem Waagenbehälter ausgetragen.

Der Massenverlust im Waagenbehälter über die Zeit beschreibt die momentane Dosierleistung, welche mittels Differentialquotienten gebildet wird.

Über die Steuerung erfolgt ein permanenter SOLL-IST-Wert Vergleich.

Differentialdosierwaagen arbeiten während der Dosierung im gravimetrischen Dosierbetrieb. Während der Zeit der Nachfüllung muss auf volumetrischen Betrieb umgeschaltet werden.



Um Dosierfehler so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Auslegung der Waage so, dass die Nachfüllzeit möglichst kurz gehalten wird.

Neben der Auslegung des Waagenbehälters ist die optimale Konzipierung des Nachfüllsystems der zentrale Bestandteil einer Differenzialdosierwaage.

Als Austragsorgane werden bevorzugt Schnecken eingesetzt.

Diese haben den Vorteil, dass auch zum Schießen neigende Schüttgüter gleichförmig ausgetragen werden können.

Die vollständig geschlossenen Differenzialdosierwaagen erlauben eine staubfreie Dosierung in nachgeschaltete Prozesse. Äußere Störeinflüsse werden dadurch ebenfalls verhindert.

 

Technische Merkmale Differentialdosierwaagen:
• hohe Dosiergenauigkeit
• schwere Industrieausführung
• kraftnebenschlussfreie Bauweise
• Ausführung in Stahl lackiert oder Edelstahl
• Reinigungszugänglichkeit bei Produktwechsel
• wartungsarm
• Edelstahlwägezellen, Schutzart IP68
• Anbindung an übergeordnete Steuerung