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Absackwaagen, oder auch selbsttätige Waagen zum Abwägen (SWA) werden zum Abfüllen unterschiedlichster Schüttgüter in Gebinde benötigt. Für die richtige Auslegung der Waage sind verschiedenste Faktoren zu beachten.

 

1. Das Schüttgut
Schüttguter verhalten sich nicht wie Fluide oder Festkörper. Bei der Auslegung der Waage müssen deshalb die spezifischen Schüttgutparameter (z.B. Dichte, Feuchtigkeit, Fließverhalten, Böschungswinkel etc.) bekannt sein.


2. Das Gebinde
Die Art des Gebindes (offene Säcke, Ventilsäcke, Big-Bags, Octabins, Kisten, Eimer etc.) und die Gebindegröße müssen festgelegt werden.


3. Die Leistung
Welche Stundenleistung soll erreicht werden?


4. weitere Anlagenparameter
Umgebungsbedingungen am Aufstellungsort (korrosive oder explosionsfähige Atmosphäre, Lebensmitteltauglichkeit der eingesetzten Bauteile, kundenspezifische Vorgaben).


Eine generelle Unterscheidung erfolgt zw. Netto- und Bruttoabsackwaagen.
Nettoabsackwaagen werden im oberen Leistungsbereich als halb- und vollautomatische Absackwaagen eingesetzt. STEENBOCK-Absackwaagen erreichen hier, abhängig von Schüttgut, Dosierorgan und weiteren Einflussfaktoren, Stundenleistungen bis zu 800 Sack/h.

Bei Nettoabsackwaagen erfolgt die Verwiegung des Schüttguts im Waagenbehälter.

Bruttoabsackwaagen hingegen werden eher im unteren Leistungsbereich eingesetzt. Die Anbringung des Sackes erfolgt manuell am Sackstutzen. Anschließend erfolgt eine Tarierung und die Verwiegung erfolgt direkt in den Sack. hinein.



Hohe Anforderungen werden an das Dosierorgan gestellt.

Mögliche Dosierorgane sind:
• Dosierschnecken
• Vibrationsrinnen
• Banddosierer
• Flachschieber
• Dosierklappen

 

Technische Merkmale Absackwaagen:
• Gebindegröße: von 1kg bis 50kg und größer
• Stundenleistungen bis 800 Sack/h
• schwere Industrieausführung
• kraftnebenschlussfreie Bauweise
• Ausführung in Stahl lackiert oder Edelstahl
• Reinigungszugänglichkeit bei Produktwechsel
• wartungsarm
• Edelstahlwägezellen, Schutzart IP68
• Optionen:
◦ flexible Waagenbehälter mit Klopf- oder Walkeinrichtungen bei anhaftenden Produkten
◦ manuelle Momentsackschnalle
◦ staubfreie Befüllung mittels Blähstutzen
◦ vollautomatische Sackaufstecker
◦ Doppelstutzenausführung
◦ Inlineraufblasvorrichtung
◦ Sackhaltetisch mit Rüttler zur Verdichtung von leicht fluidisierbarem Schüttgut
◦ halb- bzw. vollautomatische Sackverschließeinrichtungen, wie z.B. Sacknäh- oder Schweissmaschinen
◦ Förderband zum Abtransport
◦ Fremdkörperkontrolle mittels Metalldetektor
◦ Etikettierer bzw. Direktdrucker
◦ halb- bzw. vollautomatische Palettierung mittels Lagenpalettierer
◦ Folienstretcher